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 Betreff des Beitrags: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2016, 15:25 
Präsident
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Registriert: Sa 6. Apr 2013, 12:17
Beiträge: 577
Werte Herrschaften,

wieder einmal stellt sich die Frage nach dem richtigen Verhältnis im öffentlichen Diskurs. Es ist wohl wieder einmal an uns, die wahrhaft wesentlichen Debatten anzustoßen, während alle Welt über Bagatellen wie diesen sogenannten "Brexit" fabuliert.

Aber nun zu etwas völlig anderem.

Wer, so muss man fragen, verschwendet eigentlich nur einen Gedanken an das Fortkommen des heimischen Wolfs? Kürzliche Meldungen zum tragischen Unfalltod eines Exemplares im schönen Bayern erreichen in der Berichterstattung allenfalls den Status einer Fußnote. Wie ausgesprochen kurzsichtig!

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Insbesondere für den traditionsbewussten Tierfreund die Abwesenheit jenes umtriebigen Beutegreifers nämlich eine ausgemachte Zumutung; zumal sich die sozialen Implikationen seiner Ausrottung bei näherer Betrachtung als nachgerade enorm erweisen. Bedenken Sie allein die schiere Unzahl von rotbehaubten, halbwüchsigen Ludern, die seither völlig unbehelligt durch unsere Forste streifen und sie rotzfrech mit Bonbonpapieren verschmutzen. Auch garstige Schädlinge, wie zum Beispiel das gemeine Geißlein, vermehren sich seitdem geradezu exponentiell. Ganz zu schweigen von geschwätzigen Großmüttern, die ohne einen natürlichen Feind bekanntermaßen ein geradezu biblisches Alter erreichen und somit für ein ungesundes Geschlechterungleichgewicht beim Halmaturnier sorgen. Kurzum: das Ökosystem ist völlig durcheinandergraten.

Da mag man die Sicherheit unserer Waldwege loben, wie immer man will - wer außer dem Wolf, so muss man sich allerdings fragen, verzehrt schon freiwillig eine Großmutter? Der Brite doch jedenfalls nicht, Potztausend!

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Ihr
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 11:53 
Ich wurde nicht gefragt und halte daher ausnahmsweise mein retardiertes Mundwerk. Wie schön.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 18:36 
Beiwohner
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Registriert: Mi 25. Mai 2016, 15:47
Beiträge: 191
Werter Baron,

ich übergehe den Beitrag des Bolzen-Depps und antworte direkt auf Ihre Ausführungen, die, wie immer, eine brillante Auffassungsgabe voraussetzen. Deswegen hat wohl auch Bubdepp wieder nur Flatulenzen von sich gegeben, statt auf Ihre berechtigten Sorgen einzugehen.

Mein Lösungsvorschlag wäre, falls der Wolf tatsächlich von unserer Landkarte verschwindet, meinen Zuchtstier und alle seine Vettern freizulassen. Besonders auf rote Luderetten reagiert dieser äußerst aggressiv, wie man im spanischen Stierkampfe beobachten kann, sakra. Aber auch schreiende Halblinge und keifende Großmütter würde er mit Hochgenuss auf seine Hörner nehmen.

Bitte geben Sie mir ggf. Bescheid, wieviele der Tiere Sie benötigen.

Ihr Maier, Sepp

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Mit des Bieres Hochgenuss,
wächst des Bauches Radius.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 21:58 
Mitwirkender
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Registriert: Fr 4. Okt 2013, 22:45
Beiträge: 630
Meine Herren,

beide angesprochenen Thematiken beinhalten ja noch viel mehr Konfliktpotential als man zunächst denken mag!
Was beim vielzitierten Brexit beispielsweise aus hohen Lehranstalten wie Hogwards werden soll, der ja dann viel potentiell befähigter Nachwuchs abgängig sein dürfte, mag noch niemand abzuschätzen vermögen!

So sehe ich beim Woxit ähnlich unglückliche Randerscheinungen, welche sich erst im Laufe der Zeit offenbaren werden. Die diversen Wölfe im Schafspelz beispielsweise könnten sich auch auf und davon machen!
Was dann? Wer sollte diese ganzen, bislang doch noch garnicht bedachten und sicher vollkommen unterschätzten Begleiterscheinungen, kontrollieren, und Schäden am Gemeinwohle zumindest mindern!?
Ich sehe große Probleme auf die Gesellschaft zukommen!

Nachdenklich
Hieronymus Antibus

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...nibi nihil, tibi nihil, me faccio ex pulvere...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2016, 17:11 
Präsident
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Registriert: Sa 6. Apr 2013, 12:17
Beiträge: 577
Werte Herren,

fest scheint jedenfalls zu stehen: für beide Mißstände muss allmählich eine Lösung her: verlässt der Brite tatsächlich das HRR, so stellt sich die Frage, wer in Zukunft unschuldige Völker in exotischen Ländern unterjochen soll.
Und verschwindet der Wolf, so muss ich weiterhin aushilfsweise den Vollmond anheulen. Ich werde indes sicherlich auch nicht jünger, Potztausend!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 12:43 
Beiwohner
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Registriert: Do 26. Sep 2013, 22:48
Beiträge: 249
Werte Herren,
meine knorke Grußmutter pflegte stets zu sagen: Der Mensch denkt, aber der HERR lenkt.
Was ist schlimm, am Verschwinden von Wölfen oder Briten? Erstere fressen unschuldige Geißlein, Großmütter und kleine Mädchen mit roten Hüten, wie wir alle aus den Berichten der knorken Brüder Grimm wissen.
Letztere frittieren Schokoladenriegel, und verzehren selbige mit fettigem Fisch und schaumlosen „Bier“ um danach lauthals gröhlend unsittlichstes Verhalten zu zeigen. Jeder der jemals eine Urlaubsunterkunft auf der iberischen Halbinsel oder vorgelagerten Eilanden betrat, weiß, niemand wird Wolf oder Briten ernstlich vermissen.
Sollte sich wider Erwarten trotzdem nostalgische Verlustängste bilden, kann man leicht erstere durch wilde Bären, letztere durch alkoholisierte Russen ersetzen.
Beruhigend,
Schnabel


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 18:59 
Beiwohner
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Registriert: Fr 10. Okt 2014, 15:35
Beiträge: 309
Guten Abend,

die Briten werde ich nicht vermissen. Wen selbige die Jugendherberge im Ort heimsuchten muss immer die Feuerwehr anrücken und das Gebäude ordentlich reinigen. Das benötigt jedes Mal den kompletten Inhalt des Löschteiches.

Was die Wölfe angeht, so handelt es sich bei diesen um osteuropäische Bioinvasoren. Selbige breiten sich von Russland kommen über Polen nun mittlerweile bis nach Deutschland aus. Sie bedrohen die wertvollen Luxbestände im Hartz und stellen einen bösen Nahrungskonkurrenten für den Lux aber insbesondere für die Jagd da. Diese bösen Tiere fressen nicht nur Ziegen und Schafe sondern auch wertvolles Rotwild und gar Fasanen. Selbige waren ja das Leibgericht vom Kaiser. Soll der Kaiser etwas widerliche Wachteln essen? Nun wenn er wieder zurück kommt.

Viele Grüße
Algis


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Do 30. Jun 2016, 01:52 
Präsident
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Registriert: Sa 6. Apr 2013, 12:17
Beiträge: 577
Werter Herr Schnabel,

Franz Joseph Schnabel hat geschrieben:
Was ist schlimm, am Verschwinden von Wölfen oder Briten? Erstere fressen unschuldige Geißlein, Großmütter und kleine Mädchen mit roten Hüten, wie wir alle aus den Berichten der knorken Brüder Grimm wissen.
Letztere frittieren Schokoladenriegel, und verzehren selbige mit fettigem Fisch und schaumlosen „Bier“ um danach lauthals gröhlend unsittlichstes Verhalten zu zeigen. Jeder der jemals eine Urlaubsunterkunft auf der iberischen Halbinsel oder vorgelagerten Eilanden betrat, weiß, niemand wird Wolf oder Briten ernstlich vermissen.


Sehr wohl. Und beide leisten somit einen unschätzbaren Dienst am Kreislauf der Natur, so enervierend ihre Präsenz uns bei oberflächlicher Betrachtung auch erscheinen mag. Wie Sie ganz richtig anmerken, ist der Herr als trutziger Steuermann des Weltengeschicks nachgerade unfehlbar. Dieser Argumentation folgend muss man wohl auch davon ausgehen, dass er sich, als er diese potthässlichen Schädlinge erschuf, wohl durchaus etwas gedacht hat.

Nehmen wir doch einmal exemplarisch den Haifisch: ebenfalls eine erschreckend hässliche, ja, grausige Kreatur, welche jeden anständigen Menschen mit ihrer Fressgier und ihrem unerzogenen Betragen in Angst und Schrecken versetzt. Auf den ersten Blick mag ihre Ausrottung tatsächlich als Segen anmuten. Doch bedenken Sie: wer würde dann wasserrollbrettfahrende Halbstarke verspeisen und somit dem Ökosystem einen wichtigen Dienst erweisen? Kommen wir, dieser Argumentationslinie folgend, somit zum Briten: wie schwer, sozusagen schier unmöglich wäre es, die inhärente Schönheit des germanischen Menschen im hegel'schen Sinne zu begreifen, wäre da nicht der Engländer als natürliches Kontrastmittel? Ich sage: ebenso unmöglich, wie das Konzept der Tapferkeit ohne den Franzosen als naturgegebene Antipode. Oder die Sparsamkeit ohne den Griechen, etc. pp.

Sie sehen - aus deutscher Sicht vereinigt sich Europa als Konglomerat der Negativbeispiele geradezu von selbst. Sprich: ohne die anderen wären wir allenfalls durchschnittlich. Nun muss ich mich indes verabschieden. Ich lasse mir von einem osteuropäischen Wolf ein neues Badezimmer einbauen. Diese Bioinvasoren sind einfach unschlagbar günstig, Potztausend!

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Do 30. Jun 2016, 09:51 
Beiwohner
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Registriert: Do 26. Sep 2013, 22:48
Beiträge: 249
Werter Herr Baron,
wie Sie sicher wissen, bin ich in der agrarökonomischen Branche in leitender Position tätig. In früheren Jahren war ich sogar Ortsbauernführer.
Daher konnte ich Ihr knorkes Gleichnis direkt nachvollziehen. Briten sind wie die Regenwürmer, mit welchen selbige auch das Erscheinungsbild sowie die Hautfarbe teilen. Nicht schön anzusehen, scheinbar zu nichts nütze, aber durch oralen Verzehr und rektale Abgabe von Dreck lockern jene die Krume für den löblichen Landmann. Außerdem ein unentbehrliches Angelaccessoire . Vermutlich spricht man deshalb auch von Angelsachsen.
Philosophisch,
Schnabel


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Woxit ist aufzuhalten!
BeitragVerfasst: Mi 6. Jul 2016, 12:01 
Grünschnabel! Hast du hiewr schon wioeder meinen Beitrag gelöscht?
Langsam glaube ich, dir gehts zu gut!


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