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 Betreff des Beitrags: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 11:40 
Präsident
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Registriert: Sa 6. Apr 2013, 12:17
Beiträge: 577
Werte Brettbesucher,

Alsbald ist es soweit - die Verpackungen lebensgefährlicher Tabak-Produkte müssen qua Edikt mit sogenannten "Schock-Bildern" gekennzeichnet werden, die beispielsweise eine Photographie einer schwarzgerauchten Lunge oder die Abbildung einer durch Zigarettenkonsum grausam zerstückelten Leiche zeigen.
Eine überaus sinnvolle Neuerung, wenn Sie mich fragen: Bekanntermaßen besteht die heutige Jugend fast ersatzlos aus Analphabeten; insofern ist es ein ausgesprochen naheliegender Gedanke, die dümmlichen Halbstarken mittels expressiver Bildsprache auf die Gefahren von liederlichem Fehlverhalten hinzuweisen.

Und so revolutionär dieser Geistesblitz auch zunächst erscheinen mag, so bewährt ist die Praxis der Abschreckung durch die Wirkung des drastischen Anblicks bei näherer Betrachtung: schon im Mittelalter - als die Welt noch in Ordnung war - pflegte man die abgehackten Köpfe von verurteilten Aufwieglern und Mundräubern zur Abschreckung potentieller Nachahmungstäter auf einen spitzen Gegenstand gespießt an öffentlich gut einsehbarer Stelle auszustellen. Auch im römischen Recht war eine solche Praxis nicht unbekannt - die Leiber Gekreuzigter verblieben meist bis zur gänzlichen Verrottung am hölzernen Schandmal. Wussten Sie übrigens, dass die Kreuzigung damals insbesondere Angehörige der Unterschicht betraf? Eine weitere hochinteressante Parallele zum Tabak-Konsum. Und ist nicht - um genau zu sein - selbst die bildliche Darstellung des Heilands am Kreuz ebenfalls ein Schockbild, welches den Menschen der eigenen Verderbtheit und Sündhaftigkeit gemahnt? Heutzutage wäre Christus vermutlich an Lungenkrebs verstorben. Spannende Fragen der Theologie.

Bleiben wir bei der alltagstauglichen Praxis: ich halte die sinnbildliche Kennzeichnung jedenfalls aus den genannten Gründen für ein bewährtes und wirksames Mittel der Gesellschaftspolitik. Warum, so muss man sich fragen, wird diese nicht umgehend auf andere gesellschaftlich sensible Bereiche ausgedehnt?

Hier wird ein jeder vernünftige Mensch selbstredend sofort an die Unzucht denken müssen: trotz ausdrücklichem Interdikt des Pontifex wird dieser schmutzigen Beschäftigung heutzutage gerade von Jugendlichen bei jeder sich bietenden Gelegenheit nachgegangen - zu allem Überfluss oftmals ohne Kinderwunsch und Trauschein. Die gesellschaftlichen Folgekosten sind immens: durch sogenannte "Empfängnisverhütung" sind die Deutschen schon heute akut vom Aussterben bedroht.

Was wir, werte Leser, als dringlichst benötigen, ist eine Kennzeichnungspflicht für Präservativ-Schachteln; selbstredend sind Schockbilder hier nicht das Mittel der Wahl: die Körperteile unterhalb der Gürtellinie wären ein allzu grausiger Anblick. Vielmehr denke ich an redliche Menschen, die mittels ihrer moralischen Autorität mit gestrengem Blick auf die Gefahren und Folgen der Unzucht hinweisen. Ich wage zu prophezeien: unter dem unnachgiebigen Auge moralischer Autoritäten unseres Zuschnitts wird mutmaßlich selbst der wildentschlossenste Halbstarke die Freude an der Spaßunzucht verlieren:

Bild

Werte Herrschaften, ich spüre es genau: wir sind nicht mehr allzu weit von einer perfekten Welt entfernt. Hurra!

*Bildquelle: Amy Ross/ Creative Commons. Änderungen vorgenommen.

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Ihr
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"Ich freue mich auf einschlägige Epik und burleske Depeschen" (Weddeherr Dr. Katarrh)

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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 12:02 
Kostgänger
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Registriert: Do 24. Mär 2016, 12:50
Beiträge: 36
Werter Herr Baron!

Der Kaiser muß von Ihrer Idee erfahren! Auch sein wohlgeformtes Gesicht würde sich wunderbar für eine Pariser Packung wie diese eignen. Wie schön, daß Herr Dr. Stahlband sein Gesicht für die Schachtel mit dem kleinsten Inhalt (XS) hergegeben hat, so geht dieser Kelch, Dank sei Gott, an mir und dem Kaiser vorüber! Das Antlitz seiner Majestät sollte, mit Verlaub, den XXXL-Karton zieren!

Ihr Dr. rer. pol. Wilhelm L. N. A. J. F. J. K. O. L. R. von Bönninghausen

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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 15:07 
Beiwohner
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Registriert: Mi 25. Mai 2016, 15:47
Beiträge: 191
Werter Herr Baron,

es treiben sich offensichtlich garstige Unholde am Brette herum, wie man an dem (inzwischen entfernten) Beitrage des Herr Bohlen erkennen kann. Dennoch möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich von Ihrem Aufrufe sehr begeistert bin. Ich benutze nämlich bei der Unzucht mit meiner Magd Zensi keinerlei Kondome, so dass ich nicht zur Zielgruppe Ihrer Aktion gehören kann.

Merke: Nur ohne ist redlich!!!

Ihr Maier, Sepp

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Mit des Bieres Hochgenuss,
wächst des Bauches Radius.


Zuletzt geändert von Sepp Maier am Fr 27. Mai 2016, 17:35, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 16:10 
Präsident
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Registriert: Mo 4. Nov 2013, 11:31
Beiträge: 1412
Sepp Maier hat geschrieben:
Merke: Nur ohne ist redlich!!!


Sehr wohl! Ohne Bahbah ist immer redlich, werter Herr Maier!

Am Besten jedoch ist es, das Bahbah wegzusperren!

Ihr BvStG

Diplom Bahbah-Experte


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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 17:06 
Präsident
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Registriert: Do 28. Mär 2013, 12:00
Beiträge: 332
Dr. Wilhelm von Bönninghausen hat geschrieben:
Werter Herr Baron!

Der Kaiser muß von Ihrer Idee erfahren! Auch sein wohlgeformtes Gesicht würde sich wunderbar für eine Pariser Packung wie diese eignen. Wie schön, daß Herr Dr. Stahlband sein Gesicht für die Schachtel mit dem kleinsten Inhalt (XS) hergegeben hat, so geht dieser Kelch, Dank sei Gott, an mir und dem Kaiser vorüber! Das Antlitz seiner Majestät sollte, mit Verlaub, den XXXL-Karton zieren!

Ihr Dr. rer. pol. Wilhelm A. B. C. D. E. F. G. H. I. J. von Bönninghausen


Sie Narr,
gerade die Kleinsten sind es, die vor der Unzucht bewahrt werden müssen.
Daß Sie sich selbst in einer Verbindung mit großen Geschlechtsteilen sehen, lässt mich erschauern.

bestürzt,
Heinz S.


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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 18:57 
Beiwohner
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Registriert: Fr 27. Sep 2013, 20:18
Beiträge: 166
Werte Herrschaften,

Sie sehen mich ergriffen und voller Freude. Das ich dies noch erleben darf.
Werter Herr Baron, was sind Sie doch für ein selbstloser und mitfühlender Mensch. Wenn ich das einmal so salopp ausdrücken darf. Eine wirklich schöne Idee, fehlgeleiteten Menschen wieder den richtigen Weg zu weisen. Die Möglichkeiten und Tätigkeitsfelder sind in der Tat unerschöpflich und fänden auch bei vielen anderen Gelegenheiten ihren berechtigten Platz. Anbei einige Beispiele:

Bild

Hellauf begeistert, W. Stengel


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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 20:51 
Beiwohner
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Registriert: Fr 10. Okt 2014, 15:35
Beiträge: 309
Ich habe den obigen Schmutz mit einer ganz einfachen Nähnadel unbrauchbar gemacht. Nun (Alpha)Kevin konnte seine Triebe nicht im Zaum halten und hat die Schakeline .. Nun sie wissen schon was der ekelhaftes getan hat. Die Strafe folgte etwas verzögert. Ca. 9 Monate später war dann die Niederkunft von Sch(n)akeline. Nun Hirnbrand und Hirnerweichung konnte ich bei den beiden nicht feststellen da bei denen schon vorher das Licht aus war.


Zuletzt geändert von Algis am Sa 28. Mai 2016, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 21:04 
Kostgänger
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Registriert: Do 24. Mär 2016, 12:50
Beiträge: 36
Werter Herr Stahlband!

Ich entschuldige mich aufrichtig! Ich weiß Ihr Engagement für die Jugend zu schätzen und bedanke mich, daß Ihr Gesicht diese Packung zieren darf!

Ihr Dr. rer. pol. Wilhelm L. N. A. J. F. J. K. O. L. R. von Bönninghausen

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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 21:44 
Präsident
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Registriert: Do 28. Mär 2013, 12:00
Beiträge: 332
Herr Bönninghausen, je kleiner das Geschlechtsteil, um so keuscher der Mann.

eine Brille herumreichend,
Heinz S.


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 Betreff des Beitrags: Re: Moralische Mahnbilder
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 23:00 
Präsident
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Registriert: Sa 6. Apr 2013, 12:17
Beiträge: 577
Meine Herren,

Der Gegenstand dieses Händels ist doch bestenfalls müßig; auch ich wurde in meiner Jugend auf dem Pausenhofe des Hindenburg-Lyceums von einer Bande garstiger Halbstarker aus der Parallelklasse des öfteren meiner Pausenmilch beraubt und im Zuge dieser feigen Straftat auch noch verdächtigt, vermutlich "einen Winzigkleinen" zu haben. Noch heute ist mir nicht im vollen Umfange bewusst, was dereinst damit gemeint war. Dennoch war mir diese Herabwürdigung eine entscheidende Lehre: alsbald "entlieh" ich mir den Gehstock meines Herrn Vaters und verpasste einem der Rüpel hinterrücks einen kräftigen Schwinger auf den Hinterkopf. Hernach, soviel darf gesagt werden, richtete er keinen großen Schaden mehr an, wenn man einmal von unkontrolliertem Speichelfluss und unartikulierten Grunzlauten absehen will.

Die Krux, meine Herren, lautet im wahrsten Sinne des Wortes "kurz und gut": ich mag vielleicht "einen Kleinen" gehabt haben - und mutmaßlich sogar noch heute haben. Dennoch war dies für meinen weiteren Lebensweg irrelevant. Ich wage sogar zu behaupten, dass ich erst gar nicht so ein redlicher Mensch geworden wäre, hätte ich dereinst über "einen Langen" verfügt.

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Ihr
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